Der Berger des Pyrénées

Seitdem im Jahr 2007 unsere erste Berger-Hündin bei uns eingezogen ist, sind wir von dieser Rasse begeistert.

Genau genommen sind es eigentlich zwei Rassen, von denen hier die Rede ist:

Der Berger des Pyrénées à poil long (Langhaar), FCI Standard Nr. 141, und der Berger des Pyrénées à face rase (Kurzhaar), FCI Standard Nr. 138.

Beide Rasse sind in den Pyrenäen entstanden, ein kleiner, lebhafter Hütehund, der in der Lage ist, ausdauernd und eigenständig zu arbeiten und der in der Haltung robust und anspruchslos ist. Für die Arbeit in den Pyrenäen war ein zurückhaltendes Wesen und ein grundsätzliches Mißtrauen gegenüber allem Fremden von Vorteil, was dem Berger häufig heute noch anzumerken ist. Wie bei vielen Gebrauchshund-Rassen wurde in der Zucht zunächst ausschließlich auf die Hüte-Eigenschaften selektiert, weder die Fellfarbe noch die Felllänge spielten bei der Selektion eine entscheidende Rolle. Im Laufe der Zeit entwickelten sich die beiden unterschiedlichen Rassen, wobei der Rassestandard des kurzhaarigen Bergers zunächst nur ein Anhang zum Rassestandard des langhaarigen Bergers war, erst spät wurden zwei verschiedene Standards für die beiden Rassen festgelegt. Bis heute fallen in Langhaar-Würfen gelegentlich Kurzhaar-Welpen und umgekehrt.

Unser Augenmerk in der Zucht liegt insbesondere auf der Erhaltung einer gesunden, wesensfesten und arbeitsfreudigen Rasse. Für die Haltung im Alltag ist eine gute Sozialisation vom ersten Lebenstag an bis ins Erwachsenen-Alter unerlässlich. Belohnt wird diese Arbeit mit einem fröhlichen, intelligenten Begleiter, der für jede Aufgabe zu begeistern ist, sei es Obedience, Dogdancing, Agility, Fährtenarbeit, oder einfach als aktiver Familienhund.